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Rot-Rot: Von Verbot zu Verbot

Christine Richter von der Berliner Zeitung mahnt in ihrem Kommentar den Hang zu Verboten der Senatorin Lompscher ab:

“[…] Frau Lompscher dagegen gründet ein neues Beratungsgremium - wenn sie nicht gerade wieder ein Verbot ausspricht. Die Liste ihrer Verbote - angefangen von Klimaanlagen in Senatorenfahrzeugen bis zum Rauchen in Bars - ist lang, die Liste der Projekte dagegen kurz. […]”

Kommentare

Comment from Carsten
Time: 12. September 2007 21:13, 21:13

Bei den Klimaanlagen in Autos vielleicht mal ein kleiner Hinweis, den ein älterer Genosse aus dem beschaulichen Weinheim gab: Wenn ich zum Zwecke der Kühlung die Fenster herunterkurbele, dann erhöht das wegen der deutlich schlechteren Aerodynamik des Fahrzeuges den Spritverbrauch deutlich stärker, als wenn ich einfach die Klimaanlage einschalte. Seinen subjektiven Erfahrungswerten nach kosten offene Fenster bis zu 3l/100km, die Klimaanlage hingegen etwa 1l/100km. Als Nicht-Autofahrer habe ich das nicht geprüft, aber es scheint mir Einiges an Plausibilität zu besitzen.

Comment from freiraucher
Time: 14. September 2007 03:59, 03:59

Ist in dieser Rechnung auch das Mehrgewicht des Fahrzeugs berücksichtigt? Ich weiss es natürlich auch nicht genau, aber es widerspricht einfach der Anschauung, dass eine Klimaanlage, im Gegensatz zu einer konventionellen Lüftung, energetisch effektiver sein sollte. Im übrigen würde man effektiv Energie sparen, ganz ohne die Diskussion über Klimaanlagen, wenn man kompaktere, leichtere Wagen mit moderner Technik (Hybridtechnik) verwenden würde.

Comment from Modus
Time: 17. September 2007 07:43, 07:43

… im übrigen würde man auch Energie sparen, wenn man weniger oft fahren würde, weniger schnell fahren würde, weniger weit fahren würde.

Man würde auch Energie sparen, wenn man gar nicht fahren würde, gar nicht arbeiten würde.

Oh, und man würde auch Energie sparen, wenn man aufs Leben verzichten würde.

Und am Besten lebt man, wenn man seinen Mitmenschen ihren Lebensstil vorwerfen kann, um sein schlechtes Gewissen von die vielen eigenen “Sünden” zu entlasten.

Der Balken im Auge …

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